
Alle Jungen sind in Farbgruppen entsprechend ihres Alters eingeteilt: Die Jüngsten tragen ein hellblaues Band um den Bauch, die Nächsten ein dunkelblaues, die wiederum Älteren ein lila und die Ältesten ein rotes Band.
In „Méto - Das Haus“ wird die in der Zukunft spielende Geschichte eines Jungen namens Méto erzählt, der mit seinen Freunden und 60 weiteren Jungen in einem Haus auf einer Insel irgendwo auf dem Meer lebt. Sie kennen nur das Haus und das, was sie durch einen Leuchtturm von der Insel sehen können.
Bei allen Tätigkeiten werden sie von Cäsaren bewacht, und wenn einer oder eine Farbgruppe etwas falsch macht, werden sie mit Essenssanktionen, „Ohrfeigenkreisen“ oder mehreren Tagen Kältekammer bestraft.
Sie haben jeden Tag den gleichen strikten Tagesablauf: Sport, Frühstück, Unterricht bzw. Ausbildung, Kampfsport, Mittagessen, 15 Minuten Pause, Brettspiele oder Mannschaftssport, für Lila und Rote gibt es am Abend Inch (eine Ballsportart, bei der alles erlaubt ist), Lernzeit, Abendessen. Die Essen sind zwar sehr üppig, aber genau so streng wie alles andere, erst wenn ein Cäsar die Gabel hebt, wird angefangen, und dann gibt es auch nur alle 50 Sekunden einen Bissen.
Diese strenge und eintönige Umgebung versucht Méto nun auf geheimen Wunsch aller zu stürzen: „Ich will wissen, woher ich komme und was aus mir wird. Bitte.“.
Der erste Teil der Trilogie „Méto“ ist in Frankreich ein Bestseller und wird von der Zeitung Le Figaro als „großartig“ bezeichnet. In Deutschland lobt die Süddeutsche Zeitung, dass „die Spannung, ohne jegliches Tamtam, [...] nur durch den sukzessiven Aufbau innerer Dramatik [wächst]“. Und tatsächlich: Man fühlt sich genauso gefangen wie Méto, will aus diesem Haus heraus und fiebert bis zum Ende mit.